Was ist Nexthamburg?

Die Nexthamburg-Mission

 
width=
 

 

Von der Idee zum Projekt

Das Crowdsourcing-Modell


Das Team von Nexthamburg hat sich 2009 aufgemacht, einen neuen Weg der Bürgerbeteiligung zu erproben: gemeinsam mit vielen Menschen werden Ideen, Wünsche und Visionen für die Stadt von morgen gesammelt und entwickelt, die im politischen Alltagsgeschäft keine Chance auf Gehör hätten. Die aus den Dialogen gewonnenen Themen werden die Basis der künftigen gemeinschaftlichen Arbeit sein und zusammen mit der Nexthamburg-Redaktion, Bürgern, Experten und anderen Beteiligten zu Projekten konkretisiert.

 

Wie kann ich aktiv werden?

Die Formate


Bürger wollen ihre Umwelt heute selbst gestalten. Das Modell des Crowdsourcings ist ein vielversprechender Weg, Neues gemeinsam zu gestalten. Nexthamburg ist ihn für die Stadtentwicklung gegangen. Dabei hast du die Möglichkeit, dich als Teil der Community mit deinen Ideen und Wünsche einzubringen, die andere Mitglieder kommentieren und bewerten. Nexthamburg bietet dafür einen Mix an Werkzeugen, die auf unterschiedliche Weisen genutzt werden. Im Mittelpunkt stehen große Bürgerworkshops – Sessions genannt – und ein kontinuierlicher Online-Dialog. Oder aber du besuchst uns in unserem Nexthamburg-Salon mitten in Hamburgs Innenstadt im Bäckerbreitergang 14.

Neben der stetig wachsenden Ideensammlung auf nexthamburg.de spielen Facebook und Twitter eine große Rolle für den Dialog. Inbesondere auf Facebook ergeben sich immer wieder lange und interessante Schlagabtausche. Also eher ein Boxring als Salon – eine Qualität, die im Stadtentwicklungsdiskurs durchaus erfrischend ist.
 

Wer ist Nexthamburg?

 
 width=
 
Jeder kann bei Nexthamburg mitmachen. Die drei Hauptakteure sind dabei die Bürger, die Experten und die Nexthamburg-Redaktion. Dabei stehen die Experten beratend und unterstützend zur Seite und die Bürger haben die Möglichkeit ihre Ideen, Wünsche und Visionen einzubringen. Nexthamburg wird von einem Team aus Urbanisten, Soziologen, Politologen und Medienmachern betrieben, die Themen und Beiträge redaktionell aufbereiten, moderieren und inhaltlich weiterentwickeln.

 

Geschichte

 width=
 
Nexthamburg ist ein Pilotprojekt, das 2009 gestartet wurde und war eines der ersten innovativen Formen der Bürgerbeteiligung. Drei Jahre, von 2009 bis 2011, hatte Nexthamburg die Möglichkeit, die Methode zu testen, Ideen zu sammeln, diese miteinander zu vernetzen und damit die Diskussion in der Öffentlichkeit und unter den Bürgern anzuregen.
Entstanden ist das Herzstück der Aktivitäten von Nexthamburg, das Prozessmodell, das eine neue Form der gemeinschaftlichen Stadtentwicklung ermöglicht und auch auf andere Städte übertragbar ist.
 

Ergebnisse & Produkte

 
 width=

 

Aus über 700 gesammelten Projektvorschlägen hat die Nexthamburg-Community fast 300 ausgewählt, die die Grundbausteine der Bürgervision bilden. Entstanden ist ein konkretes Visionsbild für die Stadt von morgen mit Lösungsvorschlägen von Bürgern und Fachleuten gemeinsam entwickelt. Die Bürgervision ist als partizipatives Gegenstück zu den offiziellen Plänen der Stadt gedacht – ein konstruktiver Diskussionsbeitrag, der die Schwachstellen öffentlicher Programme aufdeckt und zeigt, welche Kraft in den Ideen der Bürger steckt. Nexthamburg arbeitet an mehr als 30 Projekten, die die Debatte in der aktuellen Stadtentwicklung beeiflussen. Mit jedem dieser Projekte zeigt Nexthamburg, dass es viele unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung gibt, die gleichzeitig verschiedenste Ergebnisse produzieren.

 

 

Fakten

Nexthamburg ist seit April 2009 aktiv und ist seit Herbst 2012 als gemeinnützig anerkannter Verein organisiert. Nexthamburg wurde als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung von 2009 bis Anfang 2012 gefördert. Heute finanziert sich Nexthamburg aus privaten Zuwendungen, aus Projekten mit Stiftungen und anderen Akteuren der Stadt und über die Weitergabe des Wissens an andere NGOs oder Kommunen. Mit der Nexthamburg Plus UG werden Beteiligungsprojekte in anderen deutschen Städten beraten. Die Gewinne aus diesen Aktivitäten werden ebenfalls dazu eingesetzt, den Nexthamburg-Dialog in Hamburg zu sichern.

Nexthamburg ist Hamburgs Bürger-Stadt-Labor – unabhängig und offen für alle, die gemeinsam die Zukunft der Stadt gestalten wollen. Wir geben den Ideen, Meinungen und Wünschen von Bürgern eine Bühne und sorgen dafür, dass sie bei der Stadt gehört werden.

Mit Hilfe der von Nexthamburg bereit gestellten Werkzeuge im Internet und auf Vor-Ort-Veranstaltungen kann jeder der möchte mitmachen.
Langfristiges Ziel von Nexthamburg ist es, zu helfen, dass vielversprechende Lösungen der Bürger ihren Weg in die Umsetzung finden. Das Ziel: Machbarkeitsstudien und politische Arbeit für die Projektideen zu finanzieren.