Müll in den Untergrund

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… lasst all die Standorte für Müllcontainer in ihrer Hässlichkeit verschwinden. In allen Neubaugebieten, in Großwohnsiedlungen, anstelle der sogenannten Depotcontainer-Stellplätze sollten Unterflur-Entsorgungssysteme eingerichtet werden. Der Container verschwindet unter der Erde; es bleibt nur noch der Einwurfschacht sichtbar und auch Kinder und Alte können gut einwerfen. Diese Systeme brauchen auch nicht mehr an versteckten Ecken platziert werden, sondern können an gut einsichtigen Stellen installiert werden.

(Foto: wikicommons user: Stroupežnického Luděk Kovář)

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8 Kommentare

  1. Das ist vor allem für Stadtteile wie Eimsbüttel interessant da dort häufig, mangels Stellplätzen für Mülleimer, der Müll in Säcken auf der Straße gesammelt wird!

  2. In den Stadtteilen wo es gar keine Tonnen gibt also wo der Müll in Säcke an die Straße gestellt wird wird der Müll auch öfter abgeholt hier spart die Stadt- reinigung natürlich. Das müßte man dann auch gegenrechnen.

  3. Hallo Leute, ich freu mich über Eure Wünsche, den Müll unter die Erde zu bekommen. Als ehemaliger Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg habe ich diese Systeme erfolgreich der Immobilienwirtschaft anbieten können. Seit November 2009 bis September 2012 wurden in HH rd. 230 System für die private Abfallsammlung installier!

    Tendenz steigend !

    Hamburg ist Vorreiter mit dieser privaten Abfallsammlung in der gesamten Bundesrepublik !

    Weitere Städte folgten diesem Erfolgsmodell

    Berlin, Köln, Kiel, Düsseldorf, Hagen um nur einige zu nennen.

    Der Trend geht zur Entsorgung über Unterflursysteme das steht fest.

    Gruß
    Stephan

  4. Als ich noch Bewohner in der Hafencity war, habe ich bei der HCH die fehlenden Sammelstellen moniert und auch diese ästhetischere Lösung für diverse Orte (Freiflächen)auf dem Grasbrook vorgeschlagen. Als Antwort bekam ich ein Schreiben, in dem man von einer Nicht-Durchführbarkeit sprach, weil der Untergrund vollständig von Rohrleitungen genutzt sei.
    Daran sehe ich, daß der öffentliche Wille gar nicht vorhanden ist, da mir niemand erzählen kann, daß in dem Neubaugebiet mehr Ver- und Entsorgungsleitungen liegen sollen, als anderswo.

  5. Und zur Finanzierbarkeit: Es wird in dieser Stadt und besonders auf dem Grasbrook viel Geld für unsinniges Styling ausgegeben, das für derartige bewohnerfreundliche Maßnahmen sinnvoller wäre.

  6. Hallo

    zum Thema HafenCity kann ich folgendes berichten: Schon frühzeitig bemühte ich mich, auch in der HafenCity die Installation von Unterflursystemen vorzusehen. Gespräche mit der Geschäftsführung der HCG waren nett aber nicht Zielführend. Alle Gebäude wurden bis zu den Grundstücksgrenzen bebaut. Somit hätten die Unterflursysteme auf öffentlichem Grund platziert werden müssen. Dieses ist für die private Abfallentsorung nicht gestattet.

    Hinzu kommt, das der Bereich der HafenCity zum Überflutungsbereich gehört. Unterflursysteme wären also ständig der Gefahr einer Überflutung ausgesetzt, was dazu führt, das diese ständig ausgepumpt werden müssten.

    Natürlich wäre es fantastisch gewesen, auch hier diese innovative Abfallentsorgung einzuführen, zumindestens für die öffentliche Glasentsorgung.

    Aber wie es immer so ist, an die Abfallentorgung wird leider zu spät gedacht. Das Nachsehen haben dann die Endnutzer, die mit den gegebenen Dingen dann zurecht kommen müssen.

    Gruß Stephan

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