Seit geraumer Zeit häufen sich die Meldungen von gewaltbereiten Jugendgangs, die den Jungfernstieg zu ihrem neuen Kiez ernannt haben. Nebenbei fahren Jungproletten ihre aufgemotzten Autos die Straße auf und ab, verbunden mit gefährlichen Wendemanövern und Kurz- Rennen über die nächste Rotphase.
Durch die mitschwingende Aggressivität gewinnt die Hamburger Innenstadt gewiß nicht an Attraktivität.
Gibt es einen Weg, die Innenstadt sicherer und somit attraktiver zu machen?
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smartyHH 24. April 2013
@D.Kraus: Potential für mehr Nachtleben gibt es zu genüge am Ballindamm. Leider nimmt dort die Straße mit der mittleren Baumreihe den größten Teil des Raumes ein. Ein breiterer Gehweg mit Bäumen zu den zusammenfaßten Fahrspuren der Straße (oder gar ein Umbau der Straßen um die Binnenalster zum Kreisverkehr) würde hier mehr Raum für Bestuhlung auf der mittags wie abends sonnnenbeschienenen Seite Ballindamm schaffen und somit auch die Flächen für Gastronomie reizvoller machen.
smartyHH 20. Juni 2012
Am Wochenende ist mir aufgefallen, daß besonders die bildungsferne Jugend sich gern vor dem neuen Apple-Store rumdrückt. Diese Jugendlichen scheinen sich stark durch derlei Statussymbole zu definieren.
Im Grunde ist es ja niemandem verboten, sich dort aufzuhalten, aber in diesen Gruppen herrscht oft eine spürbare Aggression, die auch nicht selten durch kleine Prügeleien zur Schau gestellt wird. Vielleicht steckt hier ja eine Chance für die Hafencity: Verslummung der Innenstadt und Verlagerung der Intelligenzia ins Umfeld.
D. Kraus 10. Juni 2012
Da muss ich dir Recht geben!
Der Jungfernstieg als einer der schönsten Orte Hamburgs verkommt am Abend total. Geld hat hier seinen Platz und soziales Miteinander, gemütliche Plätze zum Zusammensitzen sind außer dem Alex nicht vorhanden. Hier wäre es schön, abends Cafes und Bars am Wasser anzusiedeln, wo man sich treffen kann!
winnewoerp 1. Juni 2012
schönes Wortspiel! Und das Problem ist m.E., dass der Bereich um die Binnenalster (von einzelnen Punkten abgesehen) halt beim “normalen” Nachtleben (Bars und Kneipen, sonstige vom Nachtschwärmer frequentierte Nutzungen) nicht bzw. nur wenig mitspielt. Tote Hose also – kein Wunder, dass die Jugendlichen sich fühlen wie in einer “gesetzeslosen Wüste” – und auch so benehmen. Hilft nur, den ganze Bereich zu beleben, damit sich dort alle Nachtleben-Genießer wohlfühlen und nicht nur die sehr radaugierigen Jugendlichen, die du ansprichst.
smartyHH 1. Juni 2012
@winnewoerp: Natürlich ein Wortspiel
winnewoerp 16. Mai 2012
Ist der Titel ein Wortspiel (“die Jungen versteigen sich hier”) oder ein Vertipper?