Die U4 ist eröffnet und wird wohl auch bald zu den Elbbrücken verlängert.
Nun stellt sich nicht nur die Frage, wie die U4 sinnvoll ins U-Bahnnetz eingebunden werden kann (die Fahrt nach Billstedt sollte nur ein Provisorium sein!), sondern auch, wie das U-Bahnnetz insgesamt sinnvoll weiterentwickelt werden kann. Hier mal ein Vorschlag (wobei die Stadtbahn insbesondere auf den tangentialen Verbindungen ergänzen könnte und die S-Bahn natürlich auch ausgebaut wird):
U1: wie heute
U2: wie heute (evtl. Verlängerung Mü’berg – Bergedorf, das könnte aber auch eine Stadtbahn sein)
U3: wie heute
U4: wie geplant weiter zu den Elbbrücken und dann weiter nach Süden, im Norden Weiterführung entsprechend der Planung der U4-alt (Nord) über Winterhude, City Nord bis Sengelmannstraße
U5: Burgwedel – Schnelsen (Mitte) – Niendorf Markt – Lokstedt – Hoheluft – Grindel/Uni – Dammtor/Stephansplatz – (weiter parallel zur U1) – Wandsbek Markt – Jenfeld – Barsbüttel
U6: Osdorfer Born – Lurup – (entsprechend Planung U4-alt West bis) Bahrenfeld – Westbahnhof/Diebsteich – Sternbrücke – Neuer Pferdemarkt – St. Pauli – (weiter parallel zur U3 über Innenstadt) – Barmbek – Steilshoop – Bramfeld
Also wird der reine Linienbetrieb aufgegeben, innerstädtische Streckenabschnitte werden teilweise von zwei Linien befahren (wie in München).
Klar, dass das nur mit seeeehr langem Zeithorizont realisiert werden könnte. Aber so ist m.E. das U-Bahnnetz recht sinnvoll unter der Berücksichtigung der neuen U4, die bei der Umsetzung entsprechend der alten Planungen “dazwischengefunkt” hat.
Welche Vorschläge habt ihr? Schreibt sie in Kommentaren auf und ich mache daraus weitere kleine Netzkarten.
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theresajakob 5. Februar 2013
verlängerung der s-1 ab poppenbüttel – richtung walddörfer und weiter in den nordöstlichen stadrand in sh – ebenso verlängerung der u über niendorf hinaus
anschluss volkspark – stadion+arena – wie bereits von der akn vorgeschlagen u durchgeplant
theresajakob 5. Februar 2013
auf jeden fall sollten alle grosssiedlungen – egal ob osdorfer born, kirchdorf-süd, steilshoop ans netz angeschlossen werden – daraus ergeben sich ggf aus sich selbst heraus lininenführunen-verlängerungen-kreuzungspunkte
ein anderer askpekt ist stadtbahn – warum nicht aus den metrobusrennstrecken wie 4+5 z b wieder! stadtbahn machen – und auch über eine stadbahn ab u4-elbrücken nachdenken in den hamburger süden
theresajakob 5. Februar 2013
unbedingt station u4 baumwall bauen als umsteigepunkt und als start in die hafen city
gänsermarkt u stadthausbrücke sind über jungfernstieg erreichbar
smartyHH 31. Januar 2013
Die U4 kreuzt auf ihrem Weg drei andere Stationen: Gänsemarkt, Stadthausbrücke und Baumwall, ohne daß eine Verknüpfung stattfindet. Dies ist nicht nachvollziehbar.
Olaf Waszkewitz 22. Dezember 2012
Als wirklich sinnvoll betrachte ich
1) Eine alternative Elbquerung der Hochbahn von Buxtehude über Airbus, Finkenwerder, Ottensen, Altona, Schlump, Hallerstraße, Alster-City, Barmbek, Steilshoop, Bramfeld. Siehe dazu auch Alsterhalbring (http://de.wikipedia.org/wiki/Alsterhalbring). Finanzierung durch Grundstückverkäufe südlich der Elbe.
2) Expresszüge, z.B. Linie S11 ab Poppenbüttel bis Ohlsdorf wie gehabt, danach ohne Stopp weiter auf der Güterbahn und Einfädelung am Berliner Tor. Eine Fahrzeit von 16min ist realistisch. Der S-Bahnhof Poppenbüttel hat einen großen Zulauf, da Hamburg hier ganz weit raus geht und Pendler von allen Seiten per Bus angekarrt werden. Eine schnelle Weiterbeförderung wird die Fahrgastzahlen deutlich nach oben bringen! Kein An- und Abkoppeln mehr in Ohlsdorf!
3) Expresszüge aus Kaltenkirchen, Norderstedt, Flughafen, Ohlsdorf und dann wie oben. War mal geplant.