Die Elbphilharmonie gebiert an ihrem jetzigen Standort mehr Probleme als Vorteile: mangelnde Parkplätze, schlechte Erreichbarkeit, keine Anbindung an den ÖPNV, drohendes Verkehrschaos, Brückenverbreiterung etc.
Südlich des Überseeboulevards, dort wo irgendwann das Science- Centre zusammen mit dem Ozeaneum hin soll, wäre der optimale Standort für das Konzerthaus. Die U-Bahnstation “Überseequartier” wäre quasi vor der Haustür, der abends verwaiste Überseeboulevard würde zur Auflaufparade der fußläufigen Konzertbesucher, über die breite Versmannstraße und die Osaka- Allee wäre die verkehrmäßige Anbindung optimal. Und eine Neuplanung des Konzerthauses würde für eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen sorgen.
Kreuzfahrtschiffe könnten mit Gangways direkt an das Haus andocken. Wenn die Philharmonie in Gemeinschaft mit dem Ozeaneum geplant und gebaut würde, könnten diese Gebäude auch gestalterisch eine Symbiose eingehen.
In den Altbau der Philharmonie zöge dann das Science- Center ein. Dieses Gebäude würde dann nur tagsüber angefahren und bespielt werden.
Natürlich müßten sich dazu alle Beteiligten an einen großen Tisch setzen und die Kosten auseinanderklabüster. Ich behaupte aber, daß ein Neu-Denken des Konzepts mit einer Lösung mit weniger Folgeproblemen bei der Bevölkerung mehr Akzeptanz erführe als der jetzige skandalöse Eiertanz.
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