Größte Moschee Deutschlands in “Mitte Altona”

Idee für die Stadt von morgen

Größte Moschee Deutschlands in “Mitte Altona”
Die Idee

Für das friedliche Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlicher Kulturen ist die bauliche Manifestation eben dieser Kulturen im Stadtraum notwendig. Vier der fünf Weltreligionen haben auch keine Schwierigkeiten bei der urbanen Repräsentation in Deutschland. Im Gegensatz zu Kirchen oder Synagogen sorgen aber neue Moscheen immer wieder für politische und emotional aufgeheizte Debatten. Dabei werden die formellen Gründe für die Schwierigkeiten bei Bauanträgen den irrationalen Ängsten in der Gesellschaft vorgeschoben.

Ein Vorstoß, der den sich immer verschärfenden Konflikt lösen könnte, sollte Hamburg beim geplanten Quartier “Mitte Altona” wagen. Mit einem von der Stadt initiierten Architekturwettbewerb für den Bau der bisher größten Moschee in Deutschland könnte Hamburg ein Zeichen für Frieden und Toleranz setzen und sich endlich mal als weltoffene Stadt zeigen.

Der Vorteil der Errichtung in einem Neubaugebiet ist vor allem das geringere Konfliktpotential in der Nachbarschaft: wer mit dem Bau nicht einverstanden ist, zieht gar nicht erst in der Gegend ein. Und im Hinblick auf die Bevölkerungstruktur in der Umgebung des Areals ist eine Moschee in “Mitte Altona” besonders sinnvoll.

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  1. Die Zukunft ist 100% Säkularisierung, nicht die Förderung raumfremder Religionen.

  2. Das hieße aber auch, daß vor jedem Freitagsgebet alles, was die christliche Religion bebildert (Kruzefixe, Gemälde, Statuen), abgehängt und weggeräumt oder verhängt werden müssen.

  3. Liebe/-r Altonaer,
    inwieweit sich durch den Bau einer Moschee noch deutsche Wohnbevölkerung für den neuen Stadtteil begeistern oder eine Ghettoisierung anbahnen wird, ist-gerade im Hinblick auf die Bevölkerungsstruktur der Umgebung- sensibel zu prüfen. Ich fürchte, die Masse der Deutschen ist noch nicht so weit.
    Ich gehöre auch zu denen, die sagen: warum unsere schönen Hamburger Stadtteilkirchen mangels Gemeindemitgliedern und Steuereinnahmen weiter verkommen lassen? Holen wir doch die muslimischen Gemeinden mit ins Boot. Wo soll das Problem sein, wenn im selben Gotteshaus freitags der Muezzin ruft und sonntags die Glocken läuten? Christliche und muslimische Gemeinde gründeten dann einen gemeinsamen Dachverband, der sich dem Unterhalt des Gebäudes und der Gestaltung des religiösen Lebens im Stadtteil widmet. In dem Sinne kann man in einem neuen Stadtteil auch gerne über neue intrareligiöse Begegnungsstätten nachdenken. Wo wenn nicht in Altona mit seiner jahrhundertealten Toleranz-Tradition könnte dies möglich sein? Gruß aus Ottensen

  4. Dazu passend die Äußerung unseres ehemaligen Bürgermeisters Ole von Beust in der Sendung Maybrit Illner vom 08.11.2007:

    Maybritt Illner: Wenn wir gleich fragen, was Herr Alboa uns dazu sagt, und Ole von Beust bei uns ist, der erste Bürgermeister der schönen Stadt Hamburg, und uns erzählt, oder besser gesagt, viel besser weiß als ich, dass insgesamt 40 Moscheen und Gebetshäuser in Ihrer Stadt gibt: Könnten Sie sich – ganz praktische Frage, auf die der Bischof salomonisch nicht antworten wollte – könnten Sie sich vorstellen, dass ein Minarett höher ist als der Hamburger Michel?

    Ole von Beust: Das wird schwierig. Das sage ich ganz ehrlich..Michel, das Wahrzeichen, das christliche Wahrzeichen der Stadt, wo die Tradition eine christliche Tradition ist, aber ich kann mir vorstellen, in Vierteln, wo erheblich mehr Muslime wohnen als Christen wohnen, dass auch die Christen bereit sind zu akzeptieren, dass die Muslime in einer Form ihren Glauben ausüben, wie wirs als Christen auch erwarten tun zu können. Das ist immer eine Einzelfrage, wo es wirklich hinpasst, und es gibt solche Viertel, und da scheint es denkbar zu sein, aber höher als der Michel, höher als das christliche Wahrzeichen, dafür können Sie mich nicht begeistern.

  5. Gute Idee! Aber warum denn mit Superlativ? Warum soll es denn die größte Moschee Deutschlands sein? Die Wirkung eines Zeichens für Frieden und Toleranz hat ja nicht immer mit (physischer) Größe zu tun. Nun gut, so ganz klein sollte sie aber auch nicht sein, dem stimme ich zu. Zumindest sollten die Minarette von Weitem in der Skyline sichtbar sein und sich nicht “im Hinterhof” verstecken.

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