Linie Fünf möchte die Diskussion zum Nahverkehr in Hamburg anfeuern. Das Ziel: Das Wissen der Vielen nutzen, um bessere Linien-, Strecken- und Haltestellenvorschläge zu entwickeln – für die gesamte Metropolregion. Auch Du kannst mitmachen!

Linie Fünf

Das große Nahverkehrs-Crowdsourcing
Hamburg wächst – ebenso das Schnellbahnnetz. Die U4, wird verlängert, die U5 soll als neue Linie folgen. Die S4 nach Bad Oldesloe ist in Planung, weitere Strecken sind in Diskussion oder Planung. Und dennoch: Die Kapazitäten sind am Limit. Wo aber könnten neue Strecken verlaufen? Wie sähe ein optimiertes Schnellbahnnetz aus? Auf www.liniefuenf.de kannst Du auf einer Karte Streckenvorschläge einzeichnen und über das Verkehrsnetz von morgen diskutieren.

Der Anlass

Zahlreiche Vorschläge für den Ausbau des Hamburger Nahverkehrs sind in den den letzten Jahrzehnten entstanden und nur teilweise verwirklicht worden. Weitere unzählige Vorschläge für Ergänzungen des Nahverkehrsnetzes sind bisher nur in den Köpfen kreativer Menschen vorhanden, die sich gerne Gedanken über sinnvolle ÖPNV-Ausbauten machen. Nicht nur für Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn, sondern auch für alle – in Hamburg vorhandenen und noch nicht vorhandenen – Verkehrsmittel, also bis hin zu Seilbahnen oder sogar PRT-Systemen (Personal Rapid Transit). Wo aber ist ein guter Ort, um all diese Ideen zu sammeln und zusammen mit anderen interessierten Menschen weiterzuentwickeln? Die Antwort fällt jetzt ganz kurz aus: bei Linie Fünf.

Die These: Hamburg benötigt – sowohl im Stadtgebiet als auch in allen Bereichen der Metropolregion – einen flexiblen, zukunftsweisenden und nicht starr auf einzelne Systeme fokussierten Ausbau des Nahverkehrsnetzes. Die Schwierigkeiten bei der Auswahl des „richtigen” Verkehrsmittels dürfen den Ausbau des Schienennetzes in der Hansestadt und ihrem Umland nicht ausbremsen. Der Netzausbau muss weitergehen, denn Hamburg hat einiges aufzuholen.

Das Ziel

Linie Fünf soll zu einem Informations- und Diskussionsportal für eine möglichst umfassende Fülle an Strecken, Linien- und Haltestellenvorschlägen für Nahverkehrsstrecken in der Metropolregion Hamburg werden. Bestehende und neue Ideen sollen in breiter Fülle gesammelt, diskutiert, bewertet und später zu einer gemeinschaftlich entwickelten Nahverkehrsstrategie zusammengefasst werden, die den Entscheidungsträgern und allen mit Planung, Bau und Betrieb des ÖPNV verfassten Institutionen und Unternehmen als Inspirationsquelle vorgelegt werden soll.

Eine kollaborative Plattform

Linie Fünf ist auf deine Unterstützung angewiesen. Denn eines ist sicher: je größer und umfassender die Sammlung ist, je vielfältiger die Vorschläge diskutiert werden, desto interessanter wird die im Ergebnis entwickelte Strategie.
Also: Mach mit. Informiere dich über die bereits vorhandenen Streckenvorschläge. Trage mit uns zusammen im ersten Schritt eine große Sammlung an möglichen Erweiterungen des Nahverkehrsnetzes zusammen, indem du bereits bestehende oder eigene Vorschläge einreichst. Wir freuen uns auf deine Beiträge und dein Feedback – denn bestehende Vorschläge kannst du auch gerne kommentieren.

Ein Kommentar

  1. Ich denke, es wird Zeit für eine City-Tram in Hamburg. Eine Straßenbahn oder eben Stadtbahn, die A) vom Dammtor / Universität Edm.-Siemers-Allee bis zur Hafen-City-
    Universität verkehrt, über Gänsemarkt, Poststraße, Rathausmarkt, künftigen neuen Domplatz und Brandstwiete, B) Vom Sievekingplatz über Stadthausbrücke und Gr. Burstah hinüber zu einem erblühenden Hopfenmarkt, in Richtung revitalisiertem Domplatz, dann nach Norden zum Speersort und zur Mö. und zum Hbf/ZOB, C) vom Nobistor und Millerntor, Großneumarkt, Gr. Burstah durch die Mö. bis zum Hbf. /Kirchenallee.

    Alle Straßenbahnen bzw. Stadtbahnen in sehr dichtem Takt, bspw. 2 1/2, bis 3 – 4 Min. mit 40 Meter-Fahrzeugen.

    Ziel: Entlang der Tram-Trassen entstehen fußgängerausgerichtete Bereiche, die die Innenstadt sichtbar zusammenwachsen lassen.

    Besonders käme es auf die Umgestaltung des Hopfenmarktes / St. Nikolai und des Domplatzes an, der Wiege Hamburgs. Solange hier nichts Sichtbares und Innovatives passiert, wird die Hamburger Innenstadt weiterhin zerrissen bleiben. – Die Elbphilharmonie als bloßer Vorposten, nicht aber mittendrin als Teil der Innenstadt …

    Soweit die Utopie eines Menschen, der bis 1992 in Hamburg gewohnt hat, doch die Verbindung niemals abreißen ließ.

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