Ideen, Wissen, Argumente: Drei Fundamente für das Ideenlabor

Nexthamburg lädt dich ein, gemeinsam mit anderen Bürgern und Fachleuten die Stadt weiter zu denken. Das kannst du zum jetzigen Zeitpunkt im Internet und im Rahmen der halbjährlichen Nexthamburg Sessions machen. Lerne hier, wie du mit eigenen Beiträgen die Stadt verändern kannst.


Grundsätzlich bietet dir Nexthamburg drei Möglichkeiten, die Stadt weiter zu denken.
Du kannst …

… Projektideen entwickeln:
Im Zentrum von Nexthamburg stehen konkrete Projektideen für die Stadt von morgen, die von Bürgern und Fachleuten, also auch von Dir, gemeinsam entwickelt werden. Das können gebaute Projekte, wie politische, soziale oder kulturelle Aktivitäten sein.
» sieh hier, wie aus Bürgerideen Projekte werden.

… Wissen über Stadt beisteuern:
In Themenräumen und vertiefenden Dossiers zu den beliebtesten Ideen kannst Du Dich zu Hintergründen von bestimmten Themen und den beliebtesten Ideen informieren, die von den Nexthamburg-Autoren aufbereitet wurden. Und Du kannst auch Dein eigenes Wissen über Stadt beisteuern – seien es Alltagserfahrungen oder fachliche Hintergründe. Melde Dich hier als Autor an und leg los!

… Argumente austauschen:
Nexthamburg macht zu wichtigen Themen oder Ideen Pro- und Contra-Meinungen sichtbar – auf dass Du Deine eigene Position dazu schärfen kannst. Und Du kannst natürlich selber mitargumentieren – und dazu beitragen, dass Dein Standpunkt besser gesehen wird.

Lerne hier, wie aus einer Idee eine Zukunftsstudie wird.

Von der Idee zum Projekt: so geht‘s

Im Mittelpunkt von Nexthamburg stehen die Ideen für die Stadt von morgen – deine Idee und die Ideen Anderer. Du kannst mithelfen, vielversprechende Projektideen so lange zu verbessern und zu präzisieren, dass sie eine Chance auf Umsetzung haben – also Politiker oder Geldgeber finden, die das Projekt unterstützen und umsetzen. Sieh hier, wie das geht.

Vier Schritte kann deine Idee bei Nexthamburg durchlaufen – bis hin zur fachlich fundierten Projektstudie, die „auf Augenhöhe“ Einfluss auf die Stadtentwicklungsdiskussion nehmen soll. Aber schon von Anfang an kann eine gute Idee ihre Kraft entfalten. Also: starte oben auf der Seite mit deiner Idee für die Stadt von morgen.

Schritt 1: Posting – Nexthamburg sammelt Meinungen und Ideen
Den Anfang kannst du mit einer eigenen Idee machen. Oder mit einem Kommentar zu einer Idee. Das geht schnell und unkompliziert – und kann eine ganz neue Diskussion anstoßen.
Um eine Idee abzuschicken, musst du nicht angemeldet sein. Um eine Idee zu kommentieren, musst du bei der Nexthamburg Community registriert sein.
Klick hier, um dich jetzt zu regisitrieren oder melde die unter „Login“ am oberen Rand der Seite an.

Schritt 2: Voting – Die Community stimmt ab, was wichtig ist

Schritt 3: Reifegrade – Gemeinsam werden die besten Ideen zur Reife gebracht

Schritt 4: Auf dem Weg zur Umsetzung – Jedes Halbjahr wird eine Zukunftsstudie gewählt

Hintergrund: Ideenentwicklung nach dem Open-Source-Prinzip

Nexthamburg baut auf einem völlig neuen Verständnis von Stadtentwicklung auf: die Agenda wird nicht länger im Hintergrund erdacht, sondern gemeinschaftlich von den Bürgern der Stadt. Das Vorbild für dieses gemeinschaftliche Handeln: die Open Source-Bewegung, die schon die Softwareindustrie revolutioniert hat.

So funktioniert Open Source in der Softwareentwicklung: viele Menschen arbeiten gemeinsam – nicht zentral gesteuert, sondern nach eigenem Ermessen – an einem Produkt, zum Beispiel der Softwareplattform Linux. Der Quellcode der Software ist offen zugänglich. Jeder kann dem System eigene Bestandteile hinzufügen, die Community entscheidet nach festen Regeln, was genommen wird. Dieses Prinzip findet auch in der Stadtentwicklung zunehmend Nachahmer – zum Beispiel mit dem Münchner Ideenwettberwerb „Open Scale“, der erstmals völlig auf einengende Grundstücks- und Programmfestlegungen verzichtete. So erhält man echte Innovation: man öffnet einen Rahmen, der einen Freiraum zu einem bestimmten Thema bietet und durch das kollektive Wissen der Beteiligten mit Inhalten, Leben und Informationen gefüllt werden kann.

Auch mit Nexthamburg wird das Open Source-Prinzip auf die Stadtplanung angewendet: Jeder kann die Idee eines anderen „Weiterspinnen“, es können sich Gruppen bilden, es können Ideen abgezweigt werden. Die Intelligenz der Gruppe bringt im Zusammenpiel mit der „Genialität“ Einzelner eine neue Qualität in die Ideenentwicklung: jeden Tag kann eine neue Idee aus einer vorherigen hervorgehen. Das ganze Wissen und die ganze Kreativität der Community liegen offen zu Tage – auf dass sie sich stets verbreitern.

Jeder Bewohner ist immer auch Experte für seine Stadt und trägt durch sein Handeln zur Stadtentwicklung bei. Nexthamburg macht dieses Erfahrungswissen zugänglich und gibt den Bürgern die Möglichkeit, ihr Wissen bei der Definition der Herausforderungen, der Ideenentwicklung und der Abschätzung der Realisierbarkeit von Ideen einzubringen.

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